Akupunktur

Akupunktur: Behandlung von Augenerkrankungen

Akupunktur bei Augenerkrankungen kann bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern angewendet werden.

Dieses betrifft zum Beispiel die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), das Glaukom und weitere Erkrankungen wie Konjunktivitis oder allergische Rhinitis.

Gerade bei degenerativen Augenerkrankungen, bei denen es keine nachhaltig wirksamen Therapiekonzepte in der Schulmedizin gibt, kann sie eine wirksame Hilfe sein. In vielen Fällen, zum Beispiel bei akuter Konjunktivitis, kann die Akupunktur die konventionelle medizinische Behandlung maßgeblich unterstützen.

Wie wirkt Akupunktur bei Augenerkrankungen

Die Behandlungsmethodik der Akupunktur beruht auf der Annahme, dass der menschliche Körper von einem Meridiansystem durchzogen ist, die die Lebensenergie leiten. Durch die Stimulierung von bestimmten Punkten auf den Meridianen kann der Energiefluss reguliert werden. Dadurch werden krankheitsfördernde Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf die Akupunkturpunkte einzuwirken. Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln gesetzt, deren Wirkung unter Umständen durch Wärme (Moxibustion) noch gesteigert werden kann. Ebenso kann durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur) eine sanfte Stimulierung ohne Nadel erfolgen. Ein weiteres nadelloses Verfahren ist das der Laserakupunktur. Hierbei werden die Akupunkturpunkte mit einem feinen Handlasergerät aktiviert.

Bei der klassischen Akupunktur werden in der Regel nur sehr feine Nadeln verwendet, daher ist eine Behandlung gut auszuhalten. Der „Schmerz“ ist weitaus geringer, als bei einer normalen Injektion.