Ausleitende Verfahren

Ausleitende Verfahren: Schröpftherapie als ausleitendes Verfahren

Ausleitende Verfahren dienen zur Entgiftung des Köpers und somit zur Stabilisierung der Gesamtkonstitution.

In unserer Praxis ist die Schröpfbehandlung als ausleitende Verfahren der leichteste Zugang zum gestörten Gleichgewicht des Organismus. Unter Umständen können damit schnell und effektiv viele spezielle Leiden gelindert werden. An den Wirbelsäulensegmenten entspringen Nervenfasern, die nicht nur zu einzelnen Organen ziehen, sondern auch zu bestimmten Hautarealen (Headsche Zonen). Über die Behandlung dieser Hautzonen, die in der Wirbelsäule denselben Ursprung haben, lassen sich auch rückgekoppelt Wirkungen auf die verknüpften Organe erzielen. Außerdem können die Wirkungen der Schröpfbehandlung auch mit den Funktionsmechanismen der Reflexzonen oder der Akupunkturpunkte am Rücken erklärt werden.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit besteht darin, über gesetzte Akupunkturnadeln zu schröpfen. Mit diesem Verfahren kann man die Wirkung der Akupunktur wesentlich intensivieren.

Unterschieden wird zwischen blutigem Schröpfen, trockenem Schröpfen und der Schröpfkopfmassage. Grundsätzlich wird in einem entsprechenden Schröpfglas, dessen Größe sich nach dem zu behandelnden Bereich richtet, ein Vakuum hergestellt und auf die Haut aufgesetzt. Dieses Vakuum kann man über das absaugen der Luft oder durch Feuer erzeugen.

Ausleitende Verfahren wie die Schröpftherapie werden in unserer Praxis beispielsweise bei der Behandlung eines Glaukoms eingesetzt.